Kontrollstrukturen

Eine Programmiersprache ohne Kontrollstrukturen wie if-Anweisungen oder while-Schleifen ist ganz und gar nicht vorstellbar - zumindest nicht in der aktuellen Generation der Programmiersprachen. Sie kontrollieren (wie der Name schon sagt) Programmabläufe mithilfe von boolschen Ausdrücken.

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Boolsche Ausdrücke

Boolsche Ausdrücke sind Aussagen, die entweder wahr (true) oder falsch (false) sein können. Nicht mehr und nicht weniger. Hier ein paar Beispiele:

  • Beinhaltet Variable a den selben Inhalt wie Variable b?
  • Ist Variable c größer als sieben?
  • Besteht Variable d aus mehr als sechs Zeichen?
  • Gibt es die Methode x?

Syntax

Die Rümpfe von if-Anweisungen und while-Schleifen sind in Ruby nicht in irgendwelchen Klammern gefasst. Stattdessen erkennt Ruby die Rümpfe von solchen Strukturen durch ein einfaches end, else oder elsif. Auch die Bedingung verzichtet auf eine Fassung von Klammern.

if var_a > var_b
  puts 'var_a ist größer als var_b'
else
  puts 'var_a ist gleich var_b oder kleiner als var_b'
end

while zahl < 10
  puts 'zahl ist immernoch kleiner als 10'
  zahl = zahl + 1
else
  puts 'zahl ist gleich 10 oder größer als 10'
end

Anweisungsmodifikatoren

Beinhaltet eine Kontrollstruktur nicht mehr als eine Anweisung, kann man besser auf einen Anweisungsmodifikator zurückgreifen:

puts 'Du bist pleite' if guthaben <= 0

Weitere Kontrollstrukturen, wie for oder case werden in Ruby User's Guide ausführlicher behandelt.

veröffentlicht am 15.07.2007 um 22:00 von Martin Labuschin in ,


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